dies und das

 

Möglichkeiten entdecken

Schüler nahmen im "Berufscamp" Herausforderungen an

Brilon

"Wie finde ich einen Beruf, der zu mir passt? Wo liegen eigentlich meine persönlichen Stärken? Wie komme ich im Team zurecht?" Wichtige Fragen, mit denen 20 Schülerinnen und Schüler der Roman-Herzog-Schule in Brilon ihre individuelle Berufsorientierung eingestiegen sind.

Während eines  fünftägigen Camps am Sorpesee erprobten sie sich im Team an unterschiedlichen  Herausforderungen und lernten sich von ganz neuen Seiten kennen: So galt es beispielsweise unter Anleitung  bei Orientierungsläufen die  Richtung nicht zu verlieren, im Hochseilgarten Ängste zu überwinden sowie Zutrauen zu sich und den Teampartnern zu fühlen.
Was dies mit Berufsorientierung zu tun hat? "Die Schüler sollen die Chance haben, wichtige Basisfähigkeiten wie zum Beispiel Durchhaltevermögen, Teamgeist und Mut bei sich selbst zu entdecken oder zu entwickeln. Durch die gemeinsamen Erlebnisse während des Camps gestärkt können sie, so hoffen wir, mit einer realistischen Zuversicht ihre Auseinandersetzung mit ihren Berufswünschen und -möglichkeiten in Angriff nehmen", erklärt Silke Gareis vom Organisationsteam der Roman-Herzog-Schule.

Dabei wurden auch inhaltliche Auseinandersetzungen angebahnt. Egbert Mengeringhausen von der Berufsberatung stand ebenso mit ersten Informationen und wichtigen Hinweisen zur Verfügung, wie Eduard Appelhans und Franz-Josef Steinberg von zwei heimischen Betrieben. Die Chefs machten verständlich, was Betriebe von Auszubildenden erwarten und erhoffen; ihre Auszubildenden berichteten aus erster Hand von ihren Erfahrungen im Lehrbetrieb. Eingebunden ist das Camp in die zwei- bis dreijährige Berufsorientierung an der Roman-Herzog-Schule, die neben vielem anderen auch intensives Bewerbungstraining umfasst. Möglich wurde das Berufsorientierungscamp der Roman-Herzog-Schule durch Fördermittel aus dem Innovationsprojekt "Zukunft fördern-vertiefte Berufsorientierung gestalten". Mehr Informationen unter www.zukunft-fördern.de

 

Zeitungsartikel Sauerlandkurier vom 10.09.2008